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Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

Anbieter: Mohamad Munir Adas, ADAS, Chemnitzer Str. 29, 90491 Nürnberg (nachfolgend „Anbieter"). Kunde: der jeweilige Auftraggeber (nachfolgend „Kunde").

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Leistungen des Anbieters in den Bereichen Termine & Buchung, Apps & Software, Automation & Workflow sowie Beratung zwischen dem Anbieter und dem Kunden.

(2) Das Angebot des Anbieters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.

(3) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

§ 2 Leistungen und Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter erbringt — je nach Beauftragung — Leistungen aus folgenden Bereichen:

  • Termine & Buchung: Konzeption und technische Umsetzung von Websites mit Online-Terminbuchung sowie deren laufender Betrieb.
  • Apps & Software: Konzeption, Entwicklung und Betrieb individueller Web-Anwendungen, Tools und Shops.
  • Automation & Workflow: Konzeption, Einrichtung und Betrieb automatisierter Abläufe (z. B. Anfragen, Erinnerungen, Reportings) auf Basis von Workflow- und KI-Systemen.
  • Beratung: Beratungsleistungen zu Strategie, Geschäftsmodell, Positionierung und digitalem Auftritt.

(2) Der konkrete Leistungsumfang, etwaige Pakete sowie die Vergütung ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot in Textform; ergänzend gelten diese AGB. Beratungsleistungen werden als Dienstleistung erbracht; ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Angebote des Anbieters erfolgen in Textform (z. B. E-Mail oder Messenger-Nachricht mit Angebotsdokument).

(2) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot in Textform annimmt oder eine im Angebot ausgewiesene Vergütung bzw. Anzahlung zahlt — je nachdem, was zuerst eintritt.

(3) Soweit eine Auftragsaufnahme („Intake") erfolgt, bestätigt der Kunde dort die Einbeziehung dieser AGB. Die AGB sind jederzeit unter adasgroup.de/agb abrufbar und speicherbar.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte und Informationen (z. B. Texte, Logos, Fotos, Videos, Zugangsdaten, Leistungs- und Preisangaben) vollständig und richtig bereit und erteilt Freigaben zügig.

(2) Der Kunde sichert zu, dass die bereitgestellten Inhalte frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen.

(3) Für die rechtliche Richtigkeit der vom Kunden zu verantwortenden Pflichtangaben (insbesondere Impressum und Datenschutzerklärung der Kunden-Website, Preisangaben) ist der Kunde verantwortlich; der Anbieter stellt hierfür technische Vorlagen bereit, leistet jedoch keine Rechtsberatung.

§ 5 Leistungserbringung, Termine und Abnahme

(1) Der Anbieter erbringt die Leistungen auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Angaben und Materialien. Liefer- und Bearbeitungszeiten beginnen, sobald alle erforderlichen Angaben und Materialien vorliegen und eine vereinbarte Anzahlung eingegangen ist.

(2) Genannte Liefer- oder Bearbeitungszeiten sind, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet, unverbindliche Richtwerte. Ein Fixhandelskauf (§ 376 HGB) wird nicht vereinbart.

(3) Soweit nicht anders vereinbart, ist im Erstellungsumfang eine Korrekturschleife (Sammelfeedback) nach Bereitstellung einer Vorschau enthalten. Weitergehende Änderungswünsche gelten als laufende Leistung (§ 6) oder werden gesondert beauftragt.

(4) Werkleistungen gelten als abgenommen, wenn der Kunde sie in Textform freigibt oder ohne wesentliche Beanstandung in Betrieb nimmt, spätestens jedoch 14 Tage nach Bereitstellung, sofern der Kunde keine wesentlichen Mängel in Textform rügt.

§ 6 Laufende Leistungen (Betrieb)

(1) Soweit laufende Leistungen vereinbart sind, umfassen diese je nach Angebot Hosting, TLS-Verschlüsselung, technische Wartung und Updates, Überwachung der Erreichbarkeit, regelmäßige Datensicherungen sowie kleinere inhaltliche Änderungen in angemessenem Umfang (Fair Use).

(2) Nicht umfasst sind Neugestaltungen oder strukturelle Erweiterungen, zusätzliche Unterseiten oder Funktionen, Werbekampagnen sowie Leistungen, die ein neues Angebot erfordern.

(3) Der Anbieter strebt eine hohe Verfügbarkeit an, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.

§ 7 Vergütung und Zahlung

(1) Es gelten die Preise des jeweiligen Angebots. Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 Abs. 1 UStG weist der Anbieter keine Umsatzsteuer aus.

(2) Einmalige Vergütungen sind, sofern nicht anders vereinbart, mit Vertragsschluss fällig und werden per Rechnung — gegebenenfalls mit Online-Zahlungslink eines Zahlungsdienstleisters (z. B. Stripe) — gestellt. Die Leistungserbringung beginnt nach Zahlungseingang.

(3) Laufende Entgelte sind ab Bereitstellung bzw. Live-Schaltung der Leistung geschuldet und werden, sofern nicht anders vereinbart, monatlich im Voraus in Rechnung gestellt.

(4) Bei Zahlungsverzug mit einem laufenden Entgelt von mehr als 30 Tagen ist der Anbieter nach vorheriger Ankündigung in Textform berechtigt, die betroffene Leistung vorübergehend auszusetzen, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Die Daten des Kunden bleiben hiervon unberührt (§ 9).

§ 8 Laufzeit und Kündigung

(1) Verträge über laufende Leistungen laufen auf unbestimmte Zeit und sind von beiden Parteien in Textform mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende des laufenden Vertragsmonats kündbar, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart ist.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Einmalige Leistungsbausteine sind von der Kündigung laufender Leistungen unberührt; bereits geleistete einmalige Vergütungen werden nicht erstattet, sofern die Leistung vertragsgemäß erbracht wurde.

§ 9 Datenhoheit, Herausgabe, Vertragsende

(1) Die Datenhoheit liegt beim Kunden. Insbesondere gilt:

  • Eine im Auftrag registrierte Domain wird auf den Kunden registriert oder auf seinen Wunsch auf ihn übertragen; der Kunde ist bzw. wird Domaininhaber.
  • Vom Kunden bereitgestellte Texte, Logos, Fotos und Videos bleiben sein Eigentum bzw. unterliegen seinen Rechten.
  • Buchungs- und Endkundendaten sind und bleiben Daten des Kunden; der Anbieter verarbeitet sie ausschließlich als Auftragsverarbeiter nach Maßgabe eines gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).

(2) Bei Beendigung eines Vertrags über laufende Leistungen stellt der Anbieter dem Kunden auf Wunsch innerhalb von 30 Tagen die Inhalte sowie die Buchungs-/Endkundendaten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format (z. B. CSV/JSON, Mediendateien im Original) bereit und wirkt an der Übertragung der Domain mit.

(3) Nach Ablauf der Übergangsfrist von 30 Tagen nach Vertragsende ist der Anbieter berechtigt und nach Maßgabe des AVV verpflichtet, die beim Anbieter gespeicherten Kundendaten zu löschen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.

§ 10 Nutzungsrechte

(1) Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die für ihn erstellten Arbeitsergebnisse für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen.

(2) Das den eingesetzten Template-Systemen, der Software und der Betriebs-Infrastruktur zugrunde liegende Know-how und deren Quellcode verbleiben beim Anbieter bzw. den jeweiligen Lizenzgebern.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die für den Kunden erbrachten Leistungen als Referenz zu benennen (Name, Screenshot, Verlinkung), sofern der Kunde dem nicht in Textform widerspricht.

§ 11 Gewährleistung und Haftung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte mit folgenden Maßgaben.

(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, maximal jedoch auf die Summe der vom Kunden in den letzten 12 Monaten gezahlten Vergütungen.

(4) Die Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer, regelmäßiger Datensicherung zur Wiederherstellung erforderlich wäre.

§ 12 Datenschutz

(1) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten verarbeitet, deren Verantwortlicher der Kunde ist (insbesondere Buchungs- und Endkundendaten), erfolgt dies auf Grundlage eines gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).

(2) Im Übrigen verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten gemäß seiner Datenschutzerklärung.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — Nürnberg.

(3) Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform; das gilt auch für die Änderung dieses Textformerfordernisses.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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